Dienstag, April 06, 2010

Scrabble extrem

Wie verrückt ist das denn?

Zwei bis vier iPhones, ein iPad, Apps für alle Geräte ... darf ich vorstellen: das teuerste Scrabble aller Zeiten!

Aber Geek wie ich nun mal bin find ichs trotzdem cool und die elendigen Fehler beim Zählen der Punkte würden auch der Vergangenheit angehören

Aber ob damit die Diskussionen um die Gültigkeit der Wörter die ich lege endlich aufhören ... ich glaub mal eher nicht.

Dienstag, März 02, 2010

W.A.F.

Da ich derzeit mit dem Gedanken spiele unseren durchaus betagten Fernseher, ein überaus stattliches Exemplar eines Rückprojektionsgeräts aus dem letzten Jahrtausend mit beachtlichen 117 Zentimeter Bildschirmdiagonale und einem Lebendgewicht von etwas über 80 Kilogramm, durch ein etwas zeitgemäßeres Plasma-Display zu ersetzen, suche ich natürlich vorab nach hilfreichen Argumenten, welche mich bei der Durchsetzung dieses Vorhabens unterstützen. Da jede Anschaffung, welche man als verheirateter Mann zu tun gedenkt, strengen Regeln unterliegen, welche sich alle weitestgehend auf einen einzigen Factor, den W.A.F. aka woman acceptance factor, zurückführen lassen, kommt man natürlich gerne mal in Versuchung Google nach einer Hilfestellung zu befragen.
Und wenn ich mir das hier anschaue ... ich bin scheinbar nicht der einzige der so denkt:


Dreiundfünzigmillionen Suchergebnisse .... dahinter verbirgt sich vieleicht die Geschäftsidee: eine Agentur, die kaufwillige Ehemänner bei ihren Einkaufsprojekten unterstützt und den werten Ehefrauen die unbedingte Notwendigkeit der betreffenden Anschaffung nahe bringt?

Donnerstag, Februar 18, 2010

Grüne Tücher

Ich geb's zu: ich bin bekennender Serienjunky und etwas worüber ich mich immer wieder wundere ist, dass für Szenen an belebten Orten oder auf stark befahrenen Straßen ja im Grund riesige Areale abgesperrt werden müssten. Bei der Masse an Episoden die für Monk, CSI, Boston Legal und all die anderen Serien produziert wären, müsste zumindest New York fast vollständig gesperrt sein, damit die mit der Produktion nachkommen. Muss es nicht ... danke Unmengen von grünen Tüchern. Hier ist endlich mal ein Video, was hier etwas Licht ins Dunkel bringt:



Ich finde, da hat die heutige Tricktechnik doch mal einen Applaus verdient.

Mittwoch, Februar 10, 2010

Der Pinky und der Brain

6:38 Uhr, Aufstehen, Duschen, Frühstück, Kinder fertigmachen und ab mit ihnen in den Kindergarten, dann im Auto endlich Ruhe und aus unbegreiflichen und absolut unerfindlichen Gründen habe ich seit diesem Moment, in welchem ich zum ersten Mal für den heutigen Tag etwas Ruhe genießen konnte, die Melodie von "Der Pinky und der Brain" im Schädel und bekomme sie nicht mehr raus:



Hab schon alles versucht, bin alle handelsüblichen Ohrwürmer durchgegangen, keiner nimmts mit Pinky und Brain auf. Das Gepfeife aus "Kill Bill" oder der Two-and-a-half-men-Ohrwurm "Oshikuru", selbst das Dallas-Theme (half bisher immer, scheint so ne Art scandisk und defrag im Ohrwurm-Sektor des zerebralen Kortex auszulösen, wen wunderts?) hilft diesmal nicht weiter.

Hat noch jemand 'n anderen Ohrwurmtipp für mich?

Mittwoch, Januar 13, 2010

Wenn Apple Fahrräder bauen würde: iBike

... dann sähe das Ergebnis wohl so aus:

Quelle: www.gizmodo.de

Natürlich mit Unibody, iPhone-Dock, Glossy-Display zur Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit und direktem Draht zu iTunes um gleich die Musik passend zur aktuellen Trittfrezquenz herunterzukaufenladen.

Freitag, Dezember 25, 2009

Heiligabend, und wer kommt zu Besuch? Zweiter Teil!

Letzte Weihnachten? Abfluss verstopft? Ich hatte berichtet und wers nachlesen möchte klickt einfach hier. War schon übel, dass einem exakt am heiligen Abend so ein verstopfter Abfluss den kompletten Plan über den Haufen werfen kann. Aber sowas kommt ja zum Glück nur einmal vor .... denkt man.

Dieses Jahr lief es folgendermaßen: nach dem Frühstück noch die letzten Einkäufe gemacht und gewundert, dass in den Lebensmittelläden erstaunlich wenig los war. Das man eine freie Kasse findet und ohne Wartezeiten wieder aus dem Laden rauskam kurzerhand als gutes Omen gedeutet und ab nach Hause. Einkäufe dann auf allen Kühlmöglichkeiten im Haus verteilt, was dann zwangsläufig zu Platzroblemen führt was aber auch nicht wirklich verwundert: Abendessen am 24ten, Familie eingeladen am 25ten, eine Einladung am 26ten zu welcher ich auch noch meinen Teil am 26-Personen-Menü beitrage und am 27ten Patenkind inklusive Familie zu uns eingeladen was ungefähr viele Gerichte sind deren Zutaten vorrätig sein müssen.

Ok, nach dem Einkaufen die Nordmanntanne aufgestellt und geschmückt, anschließend die beiden Jungs in die Badewanne gesteckt, danach selber unter die Dusch und wieder rausgehüpft, gefolgt von "Warten aufs Christkind" mit "Willi wills wissen" und anderen kindgerechten Sendungen rund um Weihnachten.

Dann endlich: B e s c h e r u n g für die Jungs: Felix bekam endlich seinen übers ganze Jahr gewünschten orangenen Transformer namens "Bumblebee" (und ich hab mir fast das Leben genommen bei dem Versuch den vom Sportwagen-Modus in den Robot-Modus umzubauen) und Bennett war mit seinem Little People Bauernhof auch glücklich.

Nach der Bescherung statteten wir noch der Großtante der Jungs einen Besuch ab: wieder eine Wagenladung Spielwaren für die beiden Jungs.

Dann, auf dem Heimweg, treff' ich Murphy: "Hi Murphy, lange nicht gesehen, alles klar?" ... "Sicher, schau mal in die Küche."

Gemeint war die Küche meines Vaters, der die Etage unter uns bewohnt: nix geht mehr, keine Strom, kein Licht, Kühlschrank ist dabei abzutauen ... das Komische an der Angelegenheit war, dass im Badezimmer, welches im Angesicht der kongenialen Hausverdrahtung (der Elektriker der das verbrochen hat, gehört geschlagen), Licht und Strom wunderbar funktionierten.

Fehlersuche dauerte fast zwei Stunden, Ursache wurde zwar nicht gefunden, aber zumindest die Auswirkungen wurden offensichtlich nachdem wir alle Verteilerdosen in den Wänden zwischen Küche und Sicherungskasten freigelegt hatten:


Diese Verteilerdose war sowas von durchgeschmort, sowas hatte ich bisher noch nicht gesehen. Obwohl von außen nichts zu sehen war, war innen alles völlig verkohlt. Von der in der Wand eingelassenen Kunststoff-Verteilerdose war nichts mehr übrig und im Grunde war alles was da an Phase, Nullleiter und Schutzleiter seinen Dienst verrichten sollte war ein trauter Einigkeit in einem einzigen Klops Schmordraht miteinander verkurzschlusst.

Soweit so gut, hier enden meine Fähigkeiten als Elektriker und nachdem dort alles stromlos geschaltet ist, werden wir kommenden Montag wohl jemanden damit beauftragen, der sich damit auskennt.

Also hat Murphy und sein Gesetz auch diesen Heiligabend wieder zugeschlagen und ich bin schon gespannt was er sich für nächstes Jahr ausdenken wird.

Aber zurück zu Weihnachten: Heiligabend überstanden und auf gehts in den ersten Weihnachtstag. Bruder mit Familie und Papa kommen zum Mittagessen (Geflügelleber in Apfelvinaigrette auf Chicorree-Bett mit Feldsalat und Johannisbeerdressing, danach very oldschool Rinderrrouladen mit Rotkohl und Salzkartoffeln und danach ein Vanillepudding mit versunkenem Butterkeks). Angesichts der zu uns genommenen Kalorien fiel der Nachmittagskuchen kurzerhand flach ... nichts ging mehr.

Am zweiten Weihnachtstag werden wir und zweiundzwanzig weitere Familienmitglieder bei meinen Schwiegereltern einfallen, das nenn ich mal 'n ordentliches Weihnachten im Kreise der Familie.

Am dritten Weihnachtstag kommt Patenkind Vanessa mit Familie zu Besuch, gefolgt von sehr lieben Freunden aus Hamburg, welche uns am vierten Weihnachtstag besuchen und bis zum fünften Weihnachtstag bleiben. Am sechsten Weihnachtstag kommt dann Patenkind Julian inklusive Familie aus Shanghai zu Besuch und am siebten Weihnachtstag feiern wir Sylvester und an Neujahr sind wir dann mit allen Feiern durch ... und reif für die Insel.

Ich wünsch euch allen ein geruhsames Weihnachtsfest, viel Freude im Kreis der Familie und seid schön vorsichtig wenn Ihr in's neue Jahr rutscht: immer schön vorsichtig, ja? ;-)

Samstag, Dezember 19, 2009

Winterkompatibilität

Ich glaube ich hatte schon mal erwähnt, dass ich absolut und einhundertprozentig nicht winterkompatibel bin. Mir ist kalt, saukalt, lausekalt, sowas von kalt dass mir sogar der Kaffee in der Tasse zu kalt vorkommt, obwohl er vor einer Sekunde erst die Kaffeemaschine verlassen hat. Ich bin versuchsweise auch schon auf Caro umgestiegen bin, da man diesen statt mit Wasser mit Milch machen kann und Milch sich heißer erhitzen läßt als Wasser (ok, das ist völliger Quatsch, Milch siedet spätestens bei 90°, aber - keine Ahnung wieso - heiße Milch fühlt sich für mich irgendwie heißer an als heißes Wasser). Aber macht auch nix ... warm wird mir davon auch nicht und heute abend erreicht mein Wohlfühlfaktor seinen diesjährigen Tiefpunkt:


Minus siebzehn Grad? .... Geht's noch? Ich verweise mal kurz nochmal auf die globale Erwärmung: ICH WILL AUCH MEINEN TEIL DAVON HABEN. Aber der Kelch geht diesen Winter wohl an uns vorbei.
Mal schaun was das Putengeschnetzelte auf Gemüsebett, dass gerade in meinem Dampfgarer für den baldigen Verzehr vorbereitet wird, bewirkt. Vieleicht reicht das ja aus um mich etwas aufzuwärmen.

Mittwoch, November 11, 2009

Steaks braten oder braten oder braten oder wie?

Als Angehöriger der Fleisch-In-Pfanne-Braten-Und-Gut-Is-Fraktion, mit einigen wenigen Ausflügen zur Niedertemperaturküche, wollte ich's nun einfach mal ausprobieren. Zu oft hab ich das nun schon in zig Threads gelesen und eigentlich hatte mir die Gusseiserne bisher immer gute Dienste geleistet aber es interessierte mich nun doch mal der direkte Vergleich.

Die Basis meines Tests: Argentinisches Entrecote aus dem Großhandel, jeweils 250gr im Vakuumbeutel ... laut dem Grosshandel wird das bereits in Argentinien zerlegt und portionsweise verpackt, dann bei 4°C hierher verschifft. Durch die lange Frachtzeit bei der Temperatur würde das Fleisch richtig gut abgehangenem Fleisch am nächsten kommen. Zumindest füllt es sich sehr mürbe an wenn man es auspackt ... wie auch immer .... zwei weitestgehend identische Stücke von guter Qualität.

Das erste aus dem Kühlschrank raus und bei Zimmertemperatur moralisch auf das kommende Braten vorbereiten.
Das andere wanderte noch in der Vakuumverpackung in den Dampfgarer und wird dort bei 55°C für 70 Minuten vorgegart.

Danach wanderten beide Steaks (ausgepackt und abgetupft) in die schwere Gusseiserne die einen Hauch Oel gespendet bekam. Während das Dampfgegarte ca 40 Sekunden je Seite Pfannenkontakt hatte, bekam das zimmertemperierte Steak ca 90 Sekunden je Seite spendierte. Dann gibts für beide den vorgewärmten Teller und die Alufolienhaube, damit sich die beiden vom Stress ein wenig erholen können.

Das Resultat: beide Steaks haben eine identische Pfannenbräune und sehen von außen wirklich gleich aus. Aber der große Unterschied findet sich innen. Das dampfgegarte ist durch und durch herrlich rosa, das "herkömmlich" gegarte hat innen einen saignant/rohen Kern und wird zum Rand hin erst Medium und eine äußere Schicht dann well done. Geschmacklich sind beide Stück zwar ähnlich, das Dampfgegarte ist aber zärter und hat eine leicht buttrige Note, etwas was ich bisher nur bei Kobe-Steaks geschmeckt hatte.

Mein Fazit: Steaks werde ich zukünftig immer im DG vorgaren, mich hat's überzeugt.

Montag, Juli 20, 2009

Hintertückische Urtica

Brennnesseln (Urtica) bilden eine Gattung in der Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae) und gehören somit zu den (Zitatende) hinterhältigsten Wegelagerern die es gemeinhin in euopäischen Wäldern an den Innenseiten schnell gefahrener Waldwege gibt. Nichtsahnend komme ich auf meinem Mountainbike auf einer wahrhaft schnelle Bergabpassage um eine Linkskurve und exakt im Scheitelpunkt dieser Kurve ragt ein etwa 1,50 Meter hoher Brennesseltrieb mitten in den Weg. Bei Tempo fünzig auf Waldboden ist da an ausweichen nicht mehr zu denken und so trifft mich dieser Trieb am Oberarm, wickelt sich einmal um diesen herum und wird peitschenmäßig wieder von Arm weggerissen. Hier seht ihr das Ergebniss:



Teufel nochmal! Diese Brennesseln tragen Ihren Namen fürwahr zu Recht.

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