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Samstag, April 18, 2009

Das sollte in jedem Haushalt hängen.

Und zu beachten ist auch, dass seitlich daneben dann unbedingt das hier angebracht ist:


Die Pumpgun kann hier gerne auch durch eine Kettensäge ersetzt werden.

Freitag, Januar 09, 2009

Aua ... das tat sicher weh.

Ok, fingerfertig ist er, aber was er an Fingerfertigkeit zuviel hat, scheint ihm bei den technischen Grundkentnissen zu fehlen:

Freitag, Dezember 12, 2008

Auf und davon ...

Heute ist Weihnachtsfeier dran, aber ich geh mit den Jungs und Mädels meiner Abteilung vorher noch Bowlen und anschließend im Steakhaus die notwendige Grundlage für die eigentliche Weihnachtsfeier schaffen: 350 Gramm Rinderfilet, english, mit Röstzwiebeln, dazu ne große Portion Salat und das ganze passt dann sogar in meine Diät. Nachdem ich Anfang der Woche böse 89,3 Kilogramm von meiner Waage vorgehalten bekam, musste ich reagieren und das heißt kein Schoki und Süßkram. Mein Adventskalender bietet solche Süßkram aber sowieso nicht:




Jedenfalls war ich heute morgen auf der Waage schon wieder unter 88 kg und langfristig wären weniger als 80 kg schon nett. Mal sehen, vor Weihnachten und den damit in direktem Zusammenhang stehenden Familienfeiern mit obligatorischem Überangebot an Speisen und Getränken der kalorienreichen Sorte, sollte man ein solches Thema nicht breittreten: Abnehmen ist da faktisch nicht möglich und es wäre schon ein Wunder wenn ich es zumindest schaffe mein Gewicht zu halten. Drückt mir die Daumen

Sonntag, Februar 17, 2008

Wetter, Wald und Waden

Samstag morgen ... 10:00 Uhr ... Vier Grad minus ist eindeutig zu kalt zum Fahrradfahren. Sonntag mittag sah - und fühlte - es aber schon anders aus. Wenngleich es immer noch gerade mal fünf Grad kalt ist, tut die Sonne das, was Sonnen im allgemeinen so tun und das ist durchaus ausreichend um mich dann doch noch auf Sattel meines Cube Acid zu schwingen und für anderthalb Stunden in den Furpacher Wälder zu verschwinden. Das reicht dann aus um schlappe 15 Kilometer abzuradeln ... Eine gesunde Mischung aus gut besuchten Spazier- und breiten Forstwegen, wurzelübersäten Singletrails und auch ein paar Meter Asphalt. Meine Kondition ist - wie immer wenn ich so unterwegs bin - gerade ganz woanders und so sorgt jeder Anstieg für dringenden Bedarf nach dem einen oder anderen Sauerstoffzelt. Die sind hier zugegebenermaßen dünn gesät ... muss also irgendwie ohne gehn und ein paar Minuten Stop läst die Sternchen vor den Augen auch wieder verschwinden. Bleibt nur noch das Problem mit meinen nicht vorhandenen Waden.
Meine Unterschenkel bestehen an der Rückansicht beharrlich darauf keine adäqute Muskulatur auszubilden und Radfahren ohne eben diese ist eine Herausforderung. Naja ... Treppen werde ich morgen also wieder nur unter Protest steigen können ... Muskelkater gehört verboten.

N 49.304759 O 7.239625

Donnerstag, Juli 12, 2007

Gewicht

Jene 842 Gründe die mich, wie in meinem letzten Blog nachzulesen ist, veranlassten das Fahrrad-Fahren wieder aufzunehmen haben vor einiger Zeit schon dafür gesorgt dass ich versuche meine Ernährung umzustellen. Weg von Sahnesoßen, fritierter finger food, kein gegrillter Bauchspeck und danach eine riesige Schüssel Tiramisu, ein Ende hats mit allem was überflüssig fett ist und dick macht.

So kam ich dann dazu über einen längeren Zeitpunkt einfach mal täglich zu notieren, was ich an einem normalen Tag so in mich reinstoppfe. Da dann mal ausgerechnet was so an Fett, Kalorien und Kohlehydraten drin steckt und das wiederum mit dem vergleichen, was ein normaler Sesselpuper so am Tag überhaupt verbraucht.


Erschreckend .....


An den meisten Tagen kam ich ganz locker über 3.000 kcal ... und vom Fettanteil der zu mir genommenen Fettigkeiten will ich gar nicht erst anfangen. Verglichen mit meinem Grundumsatz, der schätzungsweise bei 1.900 kcal pro Tag liegen dürfte, wird einem da schnell klar warum mir die 36er Jeans so am Bauch kneifen.


Erste Maßnahme: gegessen wird dreimal am Tag - morgens, mittags und abends. Und nicht wie Kollege Ben bemerkte: "Umm mei Gewischd tsu halle ess isch halld aach mol was wenn ich kei Hunga hann!".


Zweite Maßnahme: alles was fett ist aus dem Kühlschrank entfernen. Weg mit der
Kalbsleberwurst, Fleischsalat adé, Sahne und Doppelrahmstufenfrischkäseerzeugnisse gehören der Vergangenheit an. Gleiches gilt für alles was viel Zucker enthält. Aber Obacht: ich darf nicht drauf reinfallen Diätprodukte zu kaufen, die statt dem Zucker irgendwelche Zuckeraustausch-Produkte enthalten. Die haben bei mir leider den unangenehmen Nebeneffekt dass ich nach deren Genuß sogleich einen Fressflash bekomme .... peinliche Parallele zur Schweinemast wo genau diese Zuckeraustausch-Produkte aus genau diesem Grund massiv eingesetzt werden.

Dritte Maßnahme: möglichst grün ernähren. Soll heißen statt Weißmehlprodukten gibts nur noch Vollkornbrot (am liebsten das richtig dunkle Pumpernickel .... wirkt sich außerdem extrem förderlich auf ihr wisst schon was aus). Obst und Salat wird zukünftig bevorzugt vertilgt.

Vierte und wichtigste Maßnahme: Sehr genau darauf achten, welche versteckten Fette in allem drin sind. Dann versuchen auf gesättigte Fettsäuren weitestgehend zu verzichten und stattdessen wenn schon dann (mehrfach) ungesättigte Fettsäuren (Omega3+6 ... kennt ja inzwischen jeder Werbeschauende) zu sich nehmen.

Vierte und letzte Maßnahme: alles was man so ißt intelligent über den Tag verteilen. Also morgens fettfrei und kohlenhydratreich, tagsüber Ballaststoffe und Vitamine und abends eiweißreich.


Das Ergebnis: 36-Jeans kann ich beim besten Willen nicht mehr anziehen, die müsste ich mit einem Gürtel so zusammenschnüren, dass selbst die am geradesten geschnittene 501 aussieht wie ne 80er Jahre Bundfaltenhose. 34er Jeans sind gerade noch zu tragen aber tendieren auch schon zur Faltenbildung. 32er Jeans sind aber noch ein wenig zu optimistisch. Aber ich bin mir sicher, dass ich da auch bald wieder reinpasse. Insgesamt habe ich bisher 11kg abgenommen und so wie es aussieht auch dauerhaft. Nix Jojo-Effekt ... man darf halt nur nicht in seine alten Essgewohnheiten zurückfallen. Aber da habe ich ja die eingangs erwähnten Argumente meines Arztes die mich immer wieder daran erinnern worauf ich achten muss.

Sonntag, Juni 10, 2007

Fahrrad fahren ....

Letztens legte mir mein Doc nahe, dass ich doch bitteschön mal langsam anfangen sollte Sport zu treiben und untermauerte diese Forderung auch gleich noch mit exakt 842 Gründen.

Gesagt, getan ... mein etwa mindestens zwanzig Jahre altes Mountain-Bike (hießen die Dinger vor zwanzig Jahren eigentlich schon so oder durfte man die damals noch ungestraft "Fahrrad" nennen?) im Keller gesucht und auch gefunden, festgestellt, dass dessen Reifen sich mehr oder weniger in Gummibrösel aufgelöst hatten, also neue Schläuche und Mäntel gekauft und gleich noch n neuen Lenker weil mit solch einem Gold-farbenen Hörnchenteil wie da montiert war, kann man sich ja heute nicht mehr vor die Tür trauen und also stattdessen einen schwarzen Downhill Lenker montiert, dazu noch ein paar neue Griffe, der Rahmen in oversized Alu, Deore Schaltung und Suntour Bremsen sind soweit noch ok ... alles mal flüchtig saubergemacht, neu eingestellt und los gings.

Ja von wegen ... "los gings".

Da ich regelmäßig auf meinem Hometrainer - stop ... die Dinger heißen ja mittlerweile "Spinning Bike" - Kalorien verbrenne war es konditionell ja durchaus ok. Aber irgendwie hat sich unser Wald in den letzten beiden Jahrzehnten doch ein klitzekleines bisschen verändert. Wo ich als Kind spielenderweiße täglich mehrere Stunden verbrachte, kenne ich mich heute nicht mehr aus. Wo früher - so war ich sicher - klasse Wege waren, sind heute nicht mal mehr Tramelpfade zu finden, von der schön angelegten Brunnenanlage mit Kneip-Becken ist nicht viel mehr als ein Tümpel übrig geblieben und ... hoppla .... irgendwas ist da im Gange, denn der kleine Bachlauf wo wir früher Dämme und Wassermühlen bauten wird nun umsäumt von frisch gepflanzten Laubbäumen mit Anti-Rotwild-Knabberschutz. Das sieht ja fast aus als wollten unsere städtischen Baumwächter da eine "Bach Allee" bauen ...


Und so steh ich schon nach kurzer Zeit mal wieder am Ende eines ehemals breiten Fußweges, vollkommen zugewachsen und auch nicht ansatzweise zu erahnen in welche Richtung das hier nun weitergehen soll. Sonne is leicht rechts hinter mir, es ist halb zehn also muss ich mich leicht links halten ... querfeldein durchs Unterholz. Mist ... heute nacht hats wohl ohne Ende geregnet und Boden und darauf liegendes Laub ist tief und glitschig.
Egal, geht schon und da frag ich mich doch warum eigentlich immer so ein Bohei um immer leichter konstruierte Mountainbikes gemacht wird. Die allermeisten Feierabend-Mountainbiker fahren doch, um abzuspecken, Kondition zu bekommen und vieleicht auch etwas Kraft. Ok, ich hätte da noch den zusätzlichen Bedarf meinen nicht vorhandenen Waden etwas Volumen zu verschaffen, aber das sei hier nur am Rande erwähnt. Je leichter das Bike, desto leichter läßts sich fahren ... aber wer will schon "leicht"? Soll ja schwer sein, soll ja Arbeit sein und Anstrengung soll auch dazugehören. Warum wird mir dann in den Fahrrad-Läden immer das "kongeniale federleichte Super-Trainingsgerät" von der_und_der Marke angeboten. Zum Schnäppchenpreis von €1.299,- ... Bitteschön? 1300 Eurolinchen für'n Fahrrad? Nico würde nun sagen die "hann de Schuss nädd geheerd". 2.600,-DM fürn Fahrrad? Sorry .. aber in solchen Momenten falle ich des öfteren Mal in das alte Schema des "was wär'n das in Doitschmarks". Was rechtfertigt denn den Preis eines 1.300-Euro-Fahrrades? Also ich werde sicher noch einige Kilometer meinem alten Bike treu bleiben. Dunkelrot, No-Suspension, schwer wie blei aber das erhöht doch nur den Trainingseffekt. Nur das mit der "No-Suspension" ... also meinen Schultern und Rücken würde ein wenig Suspension sicher gut tun.

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