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Samstag, Januar 29, 2011

Die IP-Adresse in der Waage

Vor einigen Tagen hatte ich mal wieder einen schockierenden Moment frühmorgens auf meiner Badezimmerwaage. Frechweg und völlig unverblümt präsentiert mir dieses unverschämte Ding mein Gewicht in Form zweier im Grunde harmloser Ziffern: N E U N ..... D R E I ..... dreiundneunzig Kilogramm ... und wandert direkt im Anschluss in den Elektroschrottcontainer.

Ende! Aus! Vorbei!

Jetzt ist Schluß mit Lustig! Sahnesößchen adé! Goodbye ihr abendlichen Pastaorgien! Waffeln, Pancakes, Butterkuchen ... war nett euch kennengelernt zu haben! Chips, Schoki und MAOAM ... schert euch dorthin wo der Pfeffer wächst!

Aber was sein muss, muss sein und so muss eine neue Waage her. Meine bessere Hälfte hat mich dann nur wenige Tage später mit der "Withings Online Waage" versorgt.

Eine Personenwaage mit IP-Adresse und das funktioniert so: man stellt sich drauf, die Waage erkennt wer man ist (alle Familienmitglieder sind gespeichert) und dann wird zuerst das Gewicht und anschließend der Fettanteil gemessen und danach noch der BMI berechnet. Das daraus entstandene Datenpaket wird zwar auch auf einem LCD Display angezeigt, vor allem aber wird es auch per WLAN an das eigene Online-Konto gesandt wo man dann wiederum per iPad/iPhone App verfolgen kann, wie man so langsam aber sicher die Ausmaße eines Jaba de Hutt annimmt. Und so sieht das dann aus:


Passenderweise gibt es für's iPad auch noch die App "CaloryGuard HD". Hiermit kann man während einer Diät alles protokollieren, was man so Tag für Tag an Kalorien in sich reinstopft. Dazu enthält CaloryGuard HD eine äußerst umfangreiche Liste an Lebensmitteln, aus der man das eigene Tagesprogramm recht schnell zusammenstellen kann. Man bekommt dann täglich die Summe der Kalorien, Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate präsentiert und kann, da dieses Software ebenfalls auf die oben beschriebenen Wiegedaten zu greifen kann, Tag für Tag beobachten ob man die eigene Ernährung gut genug im Griff hat um sich von Jaba de hutt zu Spargeltarzan zurück zu entwickeln.

Die oben gezeigt Grafik wird sich übrigens selbsttätig aktualisieren ... mal schaun wer mir als erstes hier per Kommentar gratuliert wenn ich unter 90 kg bin.

Idee ... ich mache einen Wettbewerb daraus: jeweils die oder der erste Gratulant welcher mir zum selbstgesetzten Meilensteinen 90kg, 85kg und 80kg am Tag des Erreichens gratuliert, erhält von mir einen hochwertigen iPad-Skin von der Firma "invisible Shield" geschenkt. Versandkostenfrei und funkelnagelneu per Post aufs eigene iPad. Ist das ein Wort?

Freitag, August 06, 2010

I did it: DeLonghi Lattissima EN 690 T


Einige Jahre hatte ich nun meinen morgendlichen, mittäglichen, nachmittäglichen und abendlichen Kaffee aus einer Senseo gepresst und getrunken und nachdem meine aktuelle Senseo seit einiger Zeit den Kaffee nicht mehr so wirklich lecker zubereitet, machte ich mich auf die Suche nach einer gescheiten Alternative.

'Türlich war mein erster Gedanke ein Vollautomat ... aber im Ernst, solch ein Vollautomat ist zuallererst mal sauteuer, dann ist es nicht trivial einen Kaffee zu finden der einem wirklich schmeckt und dann geht es los mit Mahlgrad, Wassermenge, Druck, und und und .... Fast schon eine Lebensaufgabe solch einen Vollautomat korrekt zu justieren und erfolgreich dazu zu bewegen schmackhaften Kaffee wiederholbar zu produzieren. Und meine Erfahrungen mit den Vollautomaten die Freunde und Bekannte so zuhause rumstehen haben bestätigen es nur: die wenigsten Kaffees aus deren Maschine schmecken wirklich gut. Zu bitter, zu lasch, zu kalt, zu heiß, fehlende Crema .... wirklich guten Kaffee gibt's aus keiner dieser Maschinen.

Resultat: Vollautomat ist nichts für mich.

Also, was gibt's für eine Alternative. Padmaschine alla Senseo hatte ich ja schon und irgendwie ist deren Kaffeequalität natürlich von den verwendeten Pads abhängig und da gibt es verdammt große Qualitätsunterschiede. Bei Preisspannen für das Einzelpad zwischen 7 und 14 Cent macht es Sinn zu vergleichen. Ich hatte die Erfahrung gemacht, dass die teureren Pads auch immer den besseren Kaffee liefern. So brachten die teureren Pads sogar den Ansatz einer Crema hervor, die billigen Pads schmeckten öfters mal so wie es schmecken muss wenn man einen Aschenbecher ausleckt. 

Resultat: Padmaschinen kommen mir nicht mehr ins Haus.
 
Bleibt nur noch ein Kapselsystem und da gibt es ja wiederum einige verschiedene Systeme zur Auswahl welche untereinander natürlich völlig inkompatibel sind. Caffissimo, Dolce Gusto, Tassimo und .... Nespresso. Genau bei diesem System bin ich dann auch, nachdem ich mal einen Latte Macchiato daraus trinken durfte, hängen geblieben und so entschied ich mich für eine Lattissima EN 690 T des Herstellers DeLonghi. Und wie ein Kaffee aus dieser Maschine aussieht sieht man auf dem folgenden Bild:


Erstklassige Crema, heiß und kräftig, genialer Milchschaum für Latte Macchiato oder einfach nur heiße Milch für einen fix und fertigen Cappucchino. Ich bin begeistert. Und mit etwas Verhandlungsgeschick konnte ich die Maschine bei einem großen Saarbrücker Einzelhändler auch nochmal 10% unter dem billigsten Internetpreis erwerben.

Dass jede einzelne Kapsel über den Nespresso-Club für 33 Cent (bzw. 37 Cent für Lungo-Kapseln) zu kaufen ist und die eBay-Angebote nochmal deutlich teurer sind ist zwar ein eklatanter Nachteil, das ist aber angesichts des gesparten Geld durch den Verzicht auf einen Vollautomat schnell wieder ausgeglichen und positiv fällt auf, dass der Nespresso-Club wirklich schnell liefert: werktags vor 15:00 Uhr bestellt und geliefert wird einen Werktag später. Was will man mehr ...

Resultat: perfekter Kaffee, Espresso, Capucchino und Latte Macchiato auf Knopfdruck.

Jetzt muss ich nur noch daran denken die Milchdüse auszuklappen wenn ich mir einen Capucchino mache ... auf Dauer nervt es die Milch vom Boden und unter der Maschine aufzuwischen.

Samstag, Dezember 19, 2009

Winterkompatibilität

Ich glaube ich hatte schon mal erwähnt, dass ich absolut und einhundertprozentig nicht winterkompatibel bin. Mir ist kalt, saukalt, lausekalt, sowas von kalt dass mir sogar der Kaffee in der Tasse zu kalt vorkommt, obwohl er vor einer Sekunde erst die Kaffeemaschine verlassen hat. Ich bin versuchsweise auch schon auf Caro umgestiegen bin, da man diesen statt mit Wasser mit Milch machen kann und Milch sich heißer erhitzen läßt als Wasser (ok, das ist völliger Quatsch, Milch siedet spätestens bei 90°, aber - keine Ahnung wieso - heiße Milch fühlt sich für mich irgendwie heißer an als heißes Wasser). Aber macht auch nix ... warm wird mir davon auch nicht und heute abend erreicht mein Wohlfühlfaktor seinen diesjährigen Tiefpunkt:


Minus siebzehn Grad? .... Geht's noch? Ich verweise mal kurz nochmal auf die globale Erwärmung: ICH WILL AUCH MEINEN TEIL DAVON HABEN. Aber der Kelch geht diesen Winter wohl an uns vorbei.
Mal schaun was das Putengeschnetzelte auf Gemüsebett, dass gerade in meinem Dampfgarer für den baldigen Verzehr vorbereitet wird, bewirkt. Vieleicht reicht das ja aus um mich etwas aufzuwärmen.

Samstag, April 18, 2009

Das sollte in jedem Haushalt hängen.

Und zu beachten ist auch, dass seitlich daneben dann unbedingt das hier angebracht ist:


Die Pumpgun kann hier gerne auch durch eine Kettensäge ersetzt werden.

Freitag, Januar 09, 2009

Globale Erkältung

Vor drei Tagen: MINUS SECHZEHN GRAD .... heute: MINUS VIERZEHN GRAD. Im Ernst, dem nächsten, der mir was von Globaler Erderwärmung verklickern will, hetze ich Agrowoman auf den Hals. Frau Schmidt, da könnsesich mal so richtig nach Herzenslust austoben und mein O.K. hammse dafür. Aber jetzt mal im Ernst, inzwischen hat ja im Grunde jeder ne Wetterstation zuhause die in regelmäßigen Intervallen Innen- und Außentemperatur speichert. Hab ich mir halt mal den Export angesehen und das ist dabei rausgekommen:


Rote Linie = Durchschnittstemperatur von April bis Oktober, blaue Linie = das gleiche für die verbleibenden kalten Monate. Und das ist ja nun wohl offensichtlich, sieht man auf den ersten Blick, ist angesichts der zugrunde liegenden Datenmenge (770.000 Messwerte erfasst in der Zeit von November 2001 bis November 2008) auch nicht widerlegbar: ES WIRD KÄÄÄÄÄLTER. Hallo? DWD, habt ihr das gehört? KÄÄÄÄÄÄLTER! Und wenn euch eure Supercomputer und Großrechner und Cloudcomputinggrids was anderes sagen, dann gehen die nach, haben Bugs, nen Fehler in der Fließkommaeinheit oder irgendsowas. Ich jedenfalls geh mir nachher noch n paar dicke Pullis kaufen und frei nach Fanta4 hat Frank dann n dicken Pulli an, Mann!

Kommen wir nun zu etwas völlig anderem.

Apfelpräsentationen.

Mac Expo war und was die Gerüchteküche da alles angepriesen hatte übertraf sich von Tag zu Tag. Was war da die Rede von Nanofonen und Maxipods, gemodellpflegten Miniäpfeln und aufgehübschten Powerbüchern. Und was war? Nix war. Ein bisschen neue Software (gääähn) hier, ein bisschen DRM weniger da (was längst überfällig war) und einzig bei den MacBooks wurde ein Bug beseitigt den die bisherigen Angebote hatten: Hochglanzpolierte Spiegel als Display taugen halt nicht für Business-Usage, darum gibts nun ein MacBook mit matter Oberfläche. Kann Apfel-Mann also auch mal wieder ein weißes Hemd anziehen wenn er vor seinem liebsten Schatz sitzt.

Besser gemacht hat es Palm (Ja, die gibts noch ... ich glaub das selbst kaum). Die brachten was (zugegebenermaßen ebenfalls längst überfällig war) auf der CES eine fette Show und so wurde ein neues Smartphone angekündigt, welches im ersten Halbjahr in USA (und im zweiten HJ in Europa) auf den Markt kommen soll.


Der "
Palm Prē" und der hat all das was das iPhone auch hat: großes Display, Multitouch, 3MP Kamera, 3G, 802.11b/g, Bluetooth, A2DP, ausschiebbare Tastaur, Wechselakku, ..... Moment, ab "Bluetooth" muss ich korrigieren, alles was dann noch kommt fehlt ja beim iPhone bis heute.

Also ich weiß jetzt schon, was ich mir nächstes Weihnachten untern den Baum lege, und das wird nichts mit Obst zu tun haben.

Mittwoch, Dezember 24, 2008

Heiligabend, und wer kommt zu Besuch? Murphy, der alte Lump.

Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ So lautet das originale Murphy's Law. Ich erlaube mir dieses Gesetz noch ein wenig zu erweitern: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen und zwar zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt.“ Einer dieser denkbar ungünstigsten Zeitpunkte ist zweifelsohne der Nachmittag des Heiligabend und ungünstig zum Quadrat ist der Zeitpunkt dann, wenn man eben zu diesem Zeitpunkt auch noch auf die notfällige Unterstüzung eines Handwerkers angewiesen ist. Und auf die Hilfe eines ebensolchen Werkers ist man dann angewiesen, wenn just zu diesem bereits ausführlich beschriebenen Zeitpunkt der Abfluß verstopft. Und zwar genau jener Abfluß, welcher für Badezimmer und Küche verantwortlich ist. Felix hatte zusammen mit Bennett ausgiebig gebadet und das Badewasser lief gerade ab, überlegte es sich aber nach etwa 70% vollendeten Ablaufens anders und statt dem bis dahin durchaus passablen Weg durch die Abflußrohre nach unten, suchte sich das Badewasser nun seinen Weg zur Seite und blubberte munter in der Duschwanne ins Freie. Unverschämterweise holte sich das Badewasser hierbei noch Unterstüzung bei jenem Spülwasser, welches gerade in der Küche aufgefordert war das Spülbecken für andere Dinge frei zu machen.
Eine Flasche Drano und, nach angemessener Einwirkzeit, anschließendes Nachspülen bewirkte leider nur, dass noch mehr Spülwasser in der Duschwanne und nun auch noch in der Badewanne Tageslicht zu sehen bekam.
Resultat: konnte das Problem dann doch ohne Handwerker lösen, das Wasser läuft wieder ab, fast vier Stunden Arbeit haben die ganze Tagesplanung über den Haufen geworfen, das Heiligabend-Menü (Ente mit Knödel und Rotkraut) wurde kurzfristig abgesagt und durch was schnelleres ersetzt (Bratkartoffeln und Butternudeln) und der Rest des Abends war dann doch noch angenehm und gemütlich.

Was die Geschenke betrifft ... Felix schnitt natürlich am Besten ab, dicht gefolgt von Bennett, der sich trotz seiner nicht mal sieben Monate schon recht ansehnlich über seine Drachensteiner Plüschburg und die ganzen anderen Geschenke freute. Auch meine Geschenke für Frau B. aus N. kamen gut an und ich bin mit meinen Geschenke auch mehr als zufrieden.

Und so wünsche ich euch allen ein frohes Weihnachtsfest und, sofern wir uns bis dahin nicht mehr lesen, einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Ach ja ... bevor ichs vergesse: "Feliz navidad" auf das die Fox Force Five Next Generation wieder diesen allseits beliebten Ohrwurm im Ohr hat (gelle, Frau Schmidt?).

Samstag, Dezember 13, 2008

O Brother ...

... Where Art Though. Kennt jemand der Film? Läuft, da ich das hier schreibe, gerade im TV und ist einer meiner Lieblingsfilme. Die Coen-Brüder erzählen hier - zugegebenermaßen sehr frei - die Geschichte von Homer (nein, nicht Simpson .. der andere aus Griechenland) und seiner Odyssee. George Clooney als pomadiger Everett, der dann auch noch diesen Bluegrass Song "I'm a man of constant sorrow" intoniert (kann man gerne zu 1:20 vorspulen):

Absolut klasse ist das. Everett, Delmar und Pete lassen sich dann noch von den Sirenen bezirzen, von John Goodman übers Ohr - im wahrsten Sinn des Worte - hauen, mischen noch in einem Wahlkampf mit und finden irgendwann dann doch noch .... nein, selber reinschaun. Es lohnt sich. Eigentlich lohnt er sich schon wegen der Musik.

Mein Adventskalender hat auch heute wieder eine Türe geöffnet ... war ein Grippevirus drin und ich bin mal wieder nur am Niesen und Nase-Putzen.



Donnerstag, Februar 07, 2008

Gedankenexperiment

Wenn ich den Kopf partout nicht frei bekomme und mir die unmöglichsten Sachen im Kopf rund gehen, zum Beispiel der Liedtext von "Danke Bush" von Blumentopf oder, weil das der erste Song war, den ich morgens kurz nach dem Aufstehen auf MTV hörte, die Melodie von "Du hast den schönsten A**** der Welt", dann versuche ich diese teuflischen Gedanken zu vertreiben indem ich ein Gedankenexperiment starte. Ist eine einfache Sache: man nehmen sich etwas alltägliches, stelle es auf den Kopf und schaut was dabei herauskommt.
Ein Beispiel: Wasser gefriert normalerweise bei 0°C, vorrausgesetzt Umgebungsdruck und -temperatur spielen mit und bringen die Standardbedingungen nicht durcheinander. Gut und schön .... was aber wäre, wenn diese eine physikalische Tatsache von heute auf morgen nicht mehr die Tatsache ist, die sie immer war und Wasser stattdessen schon bei ... sagen wir mal 15°C gefriert? Na zumindest wäre mir das Zähneputzen heute morgen etwas schwer gefallen weil aus dem Wasserhahn kein Wasser mehr kommt. Muss ich also nun abends etwas Eis auf die Heizung stellen, damit ich morgens Wasser für Kaffee und Zähenputzen zur Verfügung habe? Oder sorge ich dafür, dass unsere Heizung das Wasser ständig warm hält. Mannomann .... ich hab im Januar die letzte Heizoel-Lieferung bezahlt. Das waren schon schlappe vier Kilo-Euro. Ich wage gar nicht hochzurechnen, was da in Zukunft an Heizoel beigeschafft werden muss.
Hätte aber auch Vorteile ... Schlittschuhlaufen auf unserem Gutsweiher könnten wir fast das ganze Jahr über, dumm nur für die Angler, die sich an eben jenem Weiher den Sommer über normalerweise langweilen. Deren Job wäre zukünftig wohl etwas komplizierter: Eisbohrer, Spitzhacken, Eissägen ... Mann, was müssen die armen Fischfreunde da zukünftig alles zur Ausübung ihres Sports an unseren Weiher schleppen. Apropos schleppen: gerade ist auf dem Rhein ein Schleppkahn mit ner Riesenladung Rohbenzin auf Grund gelaufen. Hätte er mal lieber gewartet bis der Rhein wieder aufgetaut ist. Da der sich ja, da er quasi durchgehend einige Meter dick gefroren ist, mittlerweile zu einer der Hauptverkehrsadern der Republick entwickelt hat und täglich tausende LKWs da übers Eis rasen, wird sowas wie Schleppkähne da so schnell nicht mehr verkehren.
Hätte Vorteile für die Reifenindustrie und es kämen wieder Reifen mit Spikes in Mode. Gabs Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrtausend noch auf unseren Straßen und die Autos die damit auf Asphalt unterwegs waren hörten sich schon verdammt komisch an.
Vieleicht hätte es dann auch endlich mal ein Ende mit diesem ewigen Rumgenöle von wegen Globale Erwärmung. Mit 'nem zugefroren Weiher und Eiswürfeln, die aus der Wasserleitung purzeln, kommt man diesbezüglich doch etwas in Argumentationsnöte, oder?
Und wenn wir dann schon mal bei den Nöten sind. Eine Not hätte ich bei dieser 15°-Wasser-zu-Eis-Geschichte schon: Muss ich Pasta dann zukünftig bei 115° Grad heißem Wasser kochen? Aber ist ja eigentlich auch egal ... schließ wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Donnerstag, Juli 12, 2007

Gewicht

Jene 842 Gründe die mich, wie in meinem letzten Blog nachzulesen ist, veranlassten das Fahrrad-Fahren wieder aufzunehmen haben vor einiger Zeit schon dafür gesorgt dass ich versuche meine Ernährung umzustellen. Weg von Sahnesoßen, fritierter finger food, kein gegrillter Bauchspeck und danach eine riesige Schüssel Tiramisu, ein Ende hats mit allem was überflüssig fett ist und dick macht.

So kam ich dann dazu über einen längeren Zeitpunkt einfach mal täglich zu notieren, was ich an einem normalen Tag so in mich reinstoppfe. Da dann mal ausgerechnet was so an Fett, Kalorien und Kohlehydraten drin steckt und das wiederum mit dem vergleichen, was ein normaler Sesselpuper so am Tag überhaupt verbraucht.


Erschreckend .....


An den meisten Tagen kam ich ganz locker über 3.000 kcal ... und vom Fettanteil der zu mir genommenen Fettigkeiten will ich gar nicht erst anfangen. Verglichen mit meinem Grundumsatz, der schätzungsweise bei 1.900 kcal pro Tag liegen dürfte, wird einem da schnell klar warum mir die 36er Jeans so am Bauch kneifen.


Erste Maßnahme: gegessen wird dreimal am Tag - morgens, mittags und abends. Und nicht wie Kollege Ben bemerkte: "Umm mei Gewischd tsu halle ess isch halld aach mol was wenn ich kei Hunga hann!".


Zweite Maßnahme: alles was fett ist aus dem Kühlschrank entfernen. Weg mit der
Kalbsleberwurst, Fleischsalat adé, Sahne und Doppelrahmstufenfrischkäseerzeugnisse gehören der Vergangenheit an. Gleiches gilt für alles was viel Zucker enthält. Aber Obacht: ich darf nicht drauf reinfallen Diätprodukte zu kaufen, die statt dem Zucker irgendwelche Zuckeraustausch-Produkte enthalten. Die haben bei mir leider den unangenehmen Nebeneffekt dass ich nach deren Genuß sogleich einen Fressflash bekomme .... peinliche Parallele zur Schweinemast wo genau diese Zuckeraustausch-Produkte aus genau diesem Grund massiv eingesetzt werden.

Dritte Maßnahme: möglichst grün ernähren. Soll heißen statt Weißmehlprodukten gibts nur noch Vollkornbrot (am liebsten das richtig dunkle Pumpernickel .... wirkt sich außerdem extrem förderlich auf ihr wisst schon was aus). Obst und Salat wird zukünftig bevorzugt vertilgt.

Vierte und wichtigste Maßnahme: Sehr genau darauf achten, welche versteckten Fette in allem drin sind. Dann versuchen auf gesättigte Fettsäuren weitestgehend zu verzichten und stattdessen wenn schon dann (mehrfach) ungesättigte Fettsäuren (Omega3+6 ... kennt ja inzwischen jeder Werbeschauende) zu sich nehmen.

Vierte und letzte Maßnahme: alles was man so ißt intelligent über den Tag verteilen. Also morgens fettfrei und kohlenhydratreich, tagsüber Ballaststoffe und Vitamine und abends eiweißreich.


Das Ergebnis: 36-Jeans kann ich beim besten Willen nicht mehr anziehen, die müsste ich mit einem Gürtel so zusammenschnüren, dass selbst die am geradesten geschnittene 501 aussieht wie ne 80er Jahre Bundfaltenhose. 34er Jeans sind gerade noch zu tragen aber tendieren auch schon zur Faltenbildung. 32er Jeans sind aber noch ein wenig zu optimistisch. Aber ich bin mir sicher, dass ich da auch bald wieder reinpasse. Insgesamt habe ich bisher 11kg abgenommen und so wie es aussieht auch dauerhaft. Nix Jojo-Effekt ... man darf halt nur nicht in seine alten Essgewohnheiten zurückfallen. Aber da habe ich ja die eingangs erwähnten Argumente meines Arztes die mich immer wieder daran erinnern worauf ich achten muss.

Mittwoch, August 16, 2006

Tegenaria parietina

Heute morgen:

Ich komme schlaftrunken aus dem Schlafzimmer, schlage wankend meine Weg Richtung Badezimmer ein, kommt mir meine Frau entgegen: "Bad is besetzt." ... schlaftrunken frag ich mich von wem, denn Frau ist in Küche verschwunden und Sohn liegt noch im Bett. An der Badezimmertür ist das "Besetzt"-Schild zu sehen ... ich geh trotzdem rein, sitzt in der Badewanne 'ne Spinne so groß wie halb Saarlouis. Mannomannomann.

Ich brauch den Bug Vacuum Electric Bug & Insect Killer

Kennt keiner ne Quelle für dieses Ding hier in Deutschland?

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