Mittwoch, Mai 14, 2008

Kulinarisches Langzeitgedächtnis

Vorm Kühlschrank stehend bemerkte ich gestern, dass da noch eine volle Packung Eier verzweifelt auf ihren Verzehr wartet. Aber was tun, wenn einen zehn glückliche Eier von hoffentlich ebenso glücklichen Hühnern aus der eisigen Tiefe des Kühlschranks heraus anstarren? Allein schon der Gedanke an zehn Rühreier läßt einem ja das Cholesterin im Blut ausflocken (wobei ich aber von Doc Tom lernen musste, dass die Ernährung nur zu einem ganz kleinen Teil den Cholesterin-Haushalt beeinflusst und der Genuß von Eiern da im Grunde gar nichts tut ...). Aber wie ich da so vor einem meiner Kühlschränke stehe und über die körpereigene Chemie grübele bemerke ich ein wohlig warmes Gefühl der Erinnerung. Ganz unten in den tiefsten Tiefen meines kulinarische Langzeitgedächtnises kroch es langsam hervor. Da war doch was ....
Und plötzlich war es da: Eierschmier!! Dieses unglaublich wohlschmeckende semi-flüssige Konglomerat aus ...... ja und da war das Problem. Aus "was": das bekam ich noch gerade so zusammen: Eier, Speck, Mehl, Milch, Salz, Pfeffer, Muskat und natürlich, das darf ein native saarländisch Hobbykoch nicht vergessen, Maggi.
Problematischer ist da schon das wieviel. Aber ein Griff zum Telefon und Tante Hanne angerufen und durch geschickten Einsatz der verschiedensten Fragetechniken an die richtigen Mengen und die korrekten Reihenfolge des Einsatzes der Zutaten gelangt und es kann losgehen.
Wenige Minuten später lag sie dann vor mir auf einem Teller: seit rund zwanzig Jahren zum ersten Mal wieder in essbarer Nähe und was soll ich sagen:

Mannomann! Schmeckte das guuuut.

Mittwoch, Februar 20, 2008

Hotel "Le Royal Meridien" in Hamburg

Das hier muss ich noch nachliefern ... der Blick über die Außenalster von unserem Hotelzimmer aus gesehen, vor zwei Wochen in Hamburg. Der Laden hat fünf Sterne und die auch zu Recht. Das Bad im Hotelzimmer kann fast mit unserem Bad zuhause mithalten, der Service ist erstklassig und den Pagen, der ständig in die Tiefgarage rennen musste, weil ich wieder irgendwas im Auto vergessen hatte, vermisse ich ein wenig. Aber wenn er schon unseren Wagen vor dem Foyer in Empfang nimmt und dann irgendwo in irgendeiner Tiefgarage versteckt und ich keine Ahnung habe wo das ist .... kann ich ja schlecht selbst auf die Suche gehen. Absolut sehenswert ist dann auch noch der Blick aus dem Restaurant in der neunten Etage des Hotels durch die riesige Panorama-Front.
Nachdem ich ja bisher ein Fan des Hotels "Hafen Hamburg" war, küre ich das Meridien zu meinem neuen Lieblingshotel der Hansestadt.

N 53.553407 O 9.992196

Sonntag, Februar 17, 2008

Wetter, Wald und Waden

Samstag morgen ... 10:00 Uhr ... Vier Grad minus ist eindeutig zu kalt zum Fahrradfahren. Sonntag mittag sah - und fühlte - es aber schon anders aus. Wenngleich es immer noch gerade mal fünf Grad kalt ist, tut die Sonne das, was Sonnen im allgemeinen so tun und das ist durchaus ausreichend um mich dann doch noch auf Sattel meines Cube Acid zu schwingen und für anderthalb Stunden in den Furpacher Wälder zu verschwinden. Das reicht dann aus um schlappe 15 Kilometer abzuradeln ... Eine gesunde Mischung aus gut besuchten Spazier- und breiten Forstwegen, wurzelübersäten Singletrails und auch ein paar Meter Asphalt. Meine Kondition ist - wie immer wenn ich so unterwegs bin - gerade ganz woanders und so sorgt jeder Anstieg für dringenden Bedarf nach dem einen oder anderen Sauerstoffzelt. Die sind hier zugegebenermaßen dünn gesät ... muss also irgendwie ohne gehn und ein paar Minuten Stop läst die Sternchen vor den Augen auch wieder verschwinden. Bleibt nur noch das Problem mit meinen nicht vorhandenen Waden.
Meine Unterschenkel bestehen an der Rückansicht beharrlich darauf keine adäqute Muskulatur auszubilden und Radfahren ohne eben diese ist eine Herausforderung. Naja ... Treppen werde ich morgen also wieder nur unter Protest steigen können ... Muskelkater gehört verboten.

N 49.304759 O 7.239625

Samstag, Februar 09, 2008

Eat Cha Cha

In der Hamburger "Europa Passage" (1. Etage ... Südende) gibts diesen famosen Fastfood-Laden: "Cha Cha Positive Eating". Thai Street Kitchen ist das was man hier serviert. Alles kommt sehr clean und stylisch an, und auch wenn man das durchaus als Fastfood einsortieren kann, kommt niemals McDonalds-Atmosphäre auf. Stattdessen fühlt man sich elegant und "grün" und irgendwie erinnert alles ein wenig an diese Jacobs-Milde-Harmony-TV-Werbung. Das Essen ist innerhalb weniger Minuten zubereitet und schmeckt wirklich frisch und thai-mässig scharf. Mein Favorit ist das Massaman-Curry: ein rotes Curry mit viel Cocos und Erdnüssen, Rindfleisch und Kartoffeln. Und sollte das jemanden interessieren, ich hab das Rezept inzwischen auch zum Nachkochen parat.

N 53.551699 O 9.99486

Freitag, Februar 08, 2008

Abendessen im gar nicht kühlen Norden

"Café Paris" ... Rathausstr 4 ... Gar nicht weit vom Michel in Hamburg. Als ich hier zuletzt war durfte man noch im Laden drin ... rauchen! Ja, kein Scherz ... Rauchen in Anwesenheit fremder Menschen in einem geschlossenen Raum. Heute undenkbar. Naja, wenigstens hier in Hamburg. Im schönen Saarland müssen wir uns noch ein paar Tage gedulden um dann ebenfalls solch paradiesiche Zustände genießen zu können. Endlich mal in 'nem Restaurant gemütlich essen und alles was man ißt auch schmecken ohne eben diesen Geschmack durch die Feinstaubbelastung der anwesenden Rauchern belastet zu wissen. Jaja, wird sich nun der ein oder andere denken, militanter Nichtraucher und so. Jupp, bin ich ... Aber ab 15.2.2008 hats damit ein Ende. Qualmfreies Essen ... Endlich auch im Saarland.
Aber wieder zurück zum "Café Paris". Was die Weinkarte an Auswahl zuviel hatte, hatte die Speisekarte derer zu wenig. Vorspeisen wie gebackener Kalbskopf, Froschschenkel oder Ziegenkäse in Weinblättern treffen nicht jedermanns/fraus Geschmack. Also musste ein Salat nach Art des Hauses herhalten .... War ganz nett angerichtet, schade nur, daß dem Koch beim Anrühren des Dressings wohl der Gaul durchgegangen ist. Senfdressings mag ich eigentlich gerne, aber das hier war die Nummer mit dem extraextra-scharfen Dijonsenf. Und wenn der rückwärts durch die Nase in die Augen schießt, mannomann.

N 53.549997 O 9.994351

Donnerstag, Februar 07, 2008

Gedankenexperiment

Wenn ich den Kopf partout nicht frei bekomme und mir die unmöglichsten Sachen im Kopf rund gehen, zum Beispiel der Liedtext von "Danke Bush" von Blumentopf oder, weil das der erste Song war, den ich morgens kurz nach dem Aufstehen auf MTV hörte, die Melodie von "Du hast den schönsten A**** der Welt", dann versuche ich diese teuflischen Gedanken zu vertreiben indem ich ein Gedankenexperiment starte. Ist eine einfache Sache: man nehmen sich etwas alltägliches, stelle es auf den Kopf und schaut was dabei herauskommt.
Ein Beispiel: Wasser gefriert normalerweise bei 0°C, vorrausgesetzt Umgebungsdruck und -temperatur spielen mit und bringen die Standardbedingungen nicht durcheinander. Gut und schön .... was aber wäre, wenn diese eine physikalische Tatsache von heute auf morgen nicht mehr die Tatsache ist, die sie immer war und Wasser stattdessen schon bei ... sagen wir mal 15°C gefriert? Na zumindest wäre mir das Zähneputzen heute morgen etwas schwer gefallen weil aus dem Wasserhahn kein Wasser mehr kommt. Muss ich also nun abends etwas Eis auf die Heizung stellen, damit ich morgens Wasser für Kaffee und Zähenputzen zur Verfügung habe? Oder sorge ich dafür, dass unsere Heizung das Wasser ständig warm hält. Mannomann .... ich hab im Januar die letzte Heizoel-Lieferung bezahlt. Das waren schon schlappe vier Kilo-Euro. Ich wage gar nicht hochzurechnen, was da in Zukunft an Heizoel beigeschafft werden muss.
Hätte aber auch Vorteile ... Schlittschuhlaufen auf unserem Gutsweiher könnten wir fast das ganze Jahr über, dumm nur für die Angler, die sich an eben jenem Weiher den Sommer über normalerweise langweilen. Deren Job wäre zukünftig wohl etwas komplizierter: Eisbohrer, Spitzhacken, Eissägen ... Mann, was müssen die armen Fischfreunde da zukünftig alles zur Ausübung ihres Sports an unseren Weiher schleppen. Apropos schleppen: gerade ist auf dem Rhein ein Schleppkahn mit ner Riesenladung Rohbenzin auf Grund gelaufen. Hätte er mal lieber gewartet bis der Rhein wieder aufgetaut ist. Da der sich ja, da er quasi durchgehend einige Meter dick gefroren ist, mittlerweile zu einer der Hauptverkehrsadern der Republick entwickelt hat und täglich tausende LKWs da übers Eis rasen, wird sowas wie Schleppkähne da so schnell nicht mehr verkehren.
Hätte Vorteile für die Reifenindustrie und es kämen wieder Reifen mit Spikes in Mode. Gabs Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrtausend noch auf unseren Straßen und die Autos die damit auf Asphalt unterwegs waren hörten sich schon verdammt komisch an.
Vieleicht hätte es dann auch endlich mal ein Ende mit diesem ewigen Rumgenöle von wegen Globale Erwärmung. Mit 'nem zugefroren Weiher und Eiswürfeln, die aus der Wasserleitung purzeln, kommt man diesbezüglich doch etwas in Argumentationsnöte, oder?
Und wenn wir dann schon mal bei den Nöten sind. Eine Not hätte ich bei dieser 15°-Wasser-zu-Eis-Geschichte schon: Muss ich Pasta dann zukünftig bei 115° Grad heißem Wasser kochen? Aber ist ja eigentlich auch egal ... schließ wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Dienstag, Februar 05, 2008

Letztes Wochenende am Furpacher Weiher

.. war ich ein wenig wandern. Was mich wundert ist, daß ich doch immer wieder Plätze finde, die ich nicht kannte.

Donnerstag, August 30, 2007

Software betreffend ....

Wer, wie ich, darauf angewiesen ist, irgendwie der unglaublichen Mailflut, die täglich auf einen hereinstürzt, Herr zu werden, wird für jeden Tipp dankbar sein, der in irgendeiner Art und Weise Ordnung in den digitalen Informationsdschungel, welcher sich tagtäglich in meinem Exchange-Postfach wiederfindet, bringt. Nun ist ein Teil meiner incoming eMails ein beachtliche Zahl verschiedenster Reportings ... die brauch ich zwar nicht täglich, aber in (un-)regelmäßige Abständen ist es notwendig genau diese Reports alle zur Verfügung zu haben. Dann ist's jedesmal ein Heidenaufwand aus allen Reports den Richtigen heraus zu suchen. Outlook 2003 bietet zwar die ein oder andere Möglichkeit eingehende eMail zu sortieren und in Ordnern abzulegen, was das ganze Problem schon ein klein wenig entschärft, eine wichtige Möglichkeit, nämlich Anhänge automatisch auf der Festplate abzulegen, fehlt jedoch. Und dabei ist das nun wirklich kein Hexenwerk ... selbst uralt-Mailclients wie AK-Mail oder Eudora konnten das schon.
Aber ... Google ist ja nicht dumm ... Lösungen dafür gibts zuhauf. Nur die richtige zu finden erweist sich als schwieriger als gedacht. Makro-Lösungen selbst zu basteln wäre zwar auch drin, aber wer will schon das Rad neu erfinden. Nach einigen Vergleichen bin ich dann bei "Attachments Processor" von MAPIlab gelandet. Einen Kritik-Punkt vorweg ... die Outlook-eigenen Regel-Mechanismen lassen sich damit auch nicht verwenden. Stattdessen wird mit dem
"Attachments Processor" eine zweite Instanz von Regeln geschaffen, mit der man seine eMail-Anhänge auf beliebige (Netz-)Laufwerke verschieben kann. Es wird sogar die Möglichkeit geboten die Dateianhänge aus der eMail zu entfernen und durch einen Link auf die abgelegte Datei zu ersetzen. Mein (auf 500 MB) begrenztes Exchange-Postfach freuts und mein Urlaub kann kommen.

Montag, August 27, 2007

Weils so schön ist


Und weils so schön ist, gibts hier gleich noch die komplette Familie auf einen Schlag. Melchi, Flix und Froonk.

kostenloser Counter